Ich bekomme regelmäßig Fragen zu meinem Haar. Wie jedes Mädchen haben ich und meine Haare eine ziemliche Reise hinter uns was in einer exzessiven Hass-Liebe endete.
In einem kleinen 1×1 zeige ich euch heute wie ich meine Haare pflege und woher meine Haarfarbe kommt, die mir die Natur (leider) nicht geschenkt hat.

In den vergangen Jahren habe ich einiges ausprobiert um meine Haare irgendwie in den Griff zu kriegen. Nach all dem Färben und meine Liebe zu bunten Haaren musste mein Haar auf dem Weg von Rot, über Pink, Blau und Lila bis hin zu Braun ordentlich dran glauben. Ich verlor nicht nur alles was ich an Haarvolumen hatte, sondern meine Haare wurden auch brüchig und sensibel. Mittlerweile komme ich mit ihnen wieder gut klar, dank einem Wundermittel. Aber wir gehen der Reihe nach.

Haar 1x1

1 mal die Woche eine Haarkur

Ich weiß ich predige euch das regelmäßig aber glaubt mir, es ist es Wert. All die Frisöre die uns das schon seit Jahren sagen haben erstaunlicherweise recht!  Da ich es aber hasse frierend & nass in der Dusche zu stehen und zu warten bis diese blöden 5 Minuten vorbei sind, greife ich zu den Lush Haarkuren. Diese arbeitet man in das trockene Haar ein, wartet 20 Minuten und geht dann ganz normal duschen. So kann ich mir das Zeug schnell in die Haare bürsten, mich wieder vor den Laptop setzen und ein paar Minuten später mit zauberhaftem Haar aus der Dusche steigen. Minimaler Aufwand – maximales Ergebnis. Haar 1x1

2 Pumpstösse Haarmilch

Wenn ich keine Haarkur benutze, pflege ich mein Haar nach dem Duschen mit der Haarmilch von Balea. Ich benutze sie schon seit Jahren (früher war sie noch blau und roch nach Mango und Aloe Vera – wer erinnert sich?). Da ich sehr plattes Haar habe, lasse ich die Finger von Ölen oder etwas zu reichhaltiges, das macht meine Haare nur noch schwerer und ich sehe noch schlimmer aus. Diese Haarmilch spendet Feuchtigkeit für meine immer trockenen Spitzen und ist trotzdem leicht. Nach dem Duschen teile ich meine Haare in der Mitte und lege sie über die Schultern. Dann bekommt jede Haarpartie einen Pumpstoß Haarmilch und fertig.Haar 1x1

3 Minuten für den conditioner

Nach dem Shampoo kommt der Conditioner. Das ist weder etwas Neues noch spannendes. Allerdings sind für alle gefärbten Menschen da draußen Duschen nichts anderes als ein Auswaschen der Haarfarbe. Besonders bei ’nicht natürlichen Haarfarben‘ wie orange, rot, blau etc. kann sich die Farbe sehr schnell unschön ändern. Nach den vielen Jahren die ich meine Haare jetzt schon in der gleichen Farbe bearbeite ist das zwar kein großes Problem mehr für mich, allerdings möchte ich dem Farbverlust trotzdem noch entgegenwirken. Den Tipp gab mir eine Verkäuferin in Australien. Directions oder Manic Panic kaufen (Vegane Haarfarben in allen Tönen des Regenbogens) und sie mit deinem Conditioner vermischen. Da Shampoo die Haarstruktur öffnet und Conditioner sie wieder verschließt, wird eurer Haarfarbe so ein kleiner Auffrischer verpasst. Das ist auch der Grund weshalb ich penibel drauf achte, den Conditioner wirklich 3 Minuten einwirken zu lassen (in etwa so lange wie es dauert sich die Beine zu rasieren – just saying.)

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Alle 4 Tage haare waschen

Früher war ich noch der Kandidat der jeden zweiten oder gar jeden Tag die Haare waschen musste. Schnell wurden sie fettig und als Pony träger hat man sowieso nochmal andere Probleme. Das all das aber alles andere als gesund für die Haare ist und auch eine absolute Überpflegung, wissen die wenigsten. Die Haare werden so schnell fettig, weil wir sie ebenso schnell waschen. Aus diesem Teufelskreis kommt man nur raus mit Durchhaltevermögen und dem Wundermittel welches ihr auf dem Bild seht. Trockenshampoo. Dieses Zeug hat meine Haarwaschroutine revolutioniert. Mittlerweile sind meine Haare voller geworden und ich kann sie easy nur alle 4 Tage waschen, es sei den ich gehe zum Sport oder ähnliches. Somit kann ich euch nur empfehlen, eure Haarwaschroutine umzustellen. Spart zudem auch super viel Zeit morgens!

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5 Haarpflegeprodukte insgesamt

Nicht mehr als 5 Sachen kommen bei mir in die Haare. Viele von uns, besonders Beauty-Besessene kaufen zu viel Zeug für die Haare. Shampoo hier, Conditioner da, dann noch ne Sprühkur für danach, ein Öl und was es nicht noch alles gibt. Dazu kommen noch die 100 Schichten an Stylingprodukten, ja das ist schon einiges für unser Haar. Ich habe mich auf 5 Produkte reduziert und für das Styling benutze ich eigentlich nichts. Vielleicht ein mal im Monat etwas Haarspray, aber ich bin in Frisuren sowieso nicht sehr bewandert weshalb meine Haare meistens langweilig offen sind. Zählt doch mal im Bad durch, was bei euch so an Haarprodukten zusammen kommt. Ihr werdet überrascht sein, was ihr alles habt.

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Alle 6 Wochen wird gehennat

Ich weiß gar nicht ob ‚gehennat‘ ein Wort ist, aber ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Henna ist das Wundermittel von dem ich in der Einleitung sprach. Henna hat vor knapp 4 Jahren meine Haare gerettet. Da Henna quasi eine intensive Haarkur ist die den Nebeneffekt hat dein Haar zu färben, gibt es nichts Besseres. Übrigens gibt es Henna nicht nur in Rot wie alle denken, von rotblond bis dunkelbraun gibt es einige Farbtöne zum Ausprobieren. Seit allerdings überlegt bevor ich euch für Henna entschiedet – denn die Pflanzenhaarfarbe reagiert sehr allergisch auf chemische Haarfarben. Mit ’schnell Überfärben‘ ist da leider nichts. Selbst hab ich es zwar noch nicht probiert aber online kann man einige Schauergeschichten lesen, wie Henna-Redheads auf ihrem Weg zum Blondschopf eher Moorgrün wurden. Die Entscheidung sei also überlegt, war aber für mich die beste die ich treffen konnte.

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7 Nächte die Woche die Haare fflechten

Jede Nacht werden die Haare geflochten. Egal wie müde ich bin, egal wie viel ich getrunken habe und egal wie krank ich bin. Die Haare werden zu einem Franzosenzopf geflochten, sonst kann ich gar nicht mehr schlafen. Ich kam auf diese Idee, weil sich mein damaliger Freund in der Nacht sehr gerne auf meine Haare gelehnt hat. Ihr könnt euch die Schmerzen sicherlich vorstellen. Mit einem geflochtenem Zopf passierte das ganze nicht mehr und ich schlief entspannter, da ich keine Haare mehr im Gesicht, Nacken, Mund etc. hatte. Irgendwann lass ich einen Artikel das es gesünder sei seine Haare über Nacht zu flechten da sie dann nicht so zerzausen. Der Trick ist allerdings, die Haare locker zu flechten und nicht festzuzurren. Das richtige Haargummi ist auch wichtig. Ich habe so kleine Latex Gummis von DM die ein wenig an den Haaren ‚kleben‘ weshalb man sie nicht sonderlich fest binden muss, was die Haare ebenfalls schont. Und ihr könnt „Ade“ zu schmerzhaften Kämm-Einheiten am morgen sagen und „Hallo“ zu wunderschönen Undone Wellen. Somit eine Win-Win Situation.

 

Das war mein kleines Haar 1×1. Was habt ihr noch für Tipps oder Produkte auf die ihr nicht verzichten könnt?
Cheers.