Es ist schon wieder ein paar Tage her das ich etwas von mir hab hören lassen. Auch auf Instagram war wenig los – außer in meiner Story. Ich gebe zu eine minimale Insta-Story-Sucht entwickelt zu haben. Aber dazu wann anders. Heute geht es um das schöne Wort perfekt und was das Problem mit ihm ist.

Wer unglaublicher Weise in letzter Zeit auf Renegade war, bekam leider etwas Schauriges geboten. Zuerst mein altes Design mit dem ich fürchterlich unzufrieden war, obwohl ich es doch grade erst installiert hatte. Dann ein neues Design nur leider unfertig und verschoben. Dann bekam man die Ehre einen völlig weißen Bildschirm vor sich zu haben. Ihr seht – es ging steil bergab in den letzten Tagen mit meiner online Präsenz. Und warum?

PerfektIn der Kurzform kann man es so beschreiben: Das Theme welches ich für nicht wenig Geld kaufte, wollte nicht mit meinem Blog zusammen arbeiten. Wieso, dass konnte weder der Support des Themes, noch der Support meines Host’s rausfinden und auch nicht der mir eigens vom Theme Support zur Seite gestellte Developer. Alle schienen ratlos und ich war sehr gefrustet. Ich hatte so viele Ideen für Beiträge gesammelt und dann diese Pleite. Und zum alten Theme zurück war keine Option. Schließlich wollte ich nur weiter bloggen, wenn alles perfekt  ist.PerfektUnd da haben wir es. Dieses kleine Wort, welches etwas so utopisches ausdrückt, dass man es viel seltener verwenden sollte. Mir wurde von einem Freund vorgeworfen, dass ich mir mit meinem Zwang nach Perfektion mein Leben viel schwerer mache als es eigentlich schon ist. Aber so war ich irgendwie schon immer. Wenn ich etwas machen wollte, dann richtig. Und richtig ist halt irgendwie auch perfekt. Da aber für das Streben nach Perfektion meine Frustrationsgrenze viel zu niedrig ist, ende ich oft deprimiert in meinem Bett und gehe früh schlafen.

PerfektNach mehr als 2 Wochen habe ich es dann doch noch geschafft. Ein neues Theme ist da, die Freude darüber glich einem euphorischem Anfall und meine Laune steigerte sich in ein Hoch, welches noch einige Tage anhielt. Aber ich habe eingesehen, dass ich nicht immer warten kann bis etwas makellos ist. Manchmal muss man einfach machen und Geduld haben. Letzteres ist ebenfalls nicht meine Stärke – aber schließlich ist niemand perfekt.

Cheers.